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CHIIARA

Findet CHIIARAS Songs unter folgenden Links:

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●  Willkommen bei Songbirds! Stell dich gerne erst einmal unseren Leser:innen vor.


Ich bin CHIIARA, Sängerin und Produzentin. Ich komme eigentlich mitten aus dem Wald, da wir außerhalb eines Dorfes gelebt haben. Deswegen habe ich schon früh sehr viel Musik gemacht, da ich nicht ständig irgendwohin gefahren werden konnte. Ich habe mich ein bisschen wie Rapunzel gefühlt, nur dass ich meine Familie sehr gern habe. (lacht) Später wollte ich aber genau das Gegenteil und bin deswegen nach Berlin gezogen. Ich bin hier von vielen Menschen umgeben, die auch Musik machen, und ich fühle mich hier sehr verstanden. 

●  Gab es eine “Core Memory”, die dich zur Musik geführt hat?


Ich wollte als Kind unbedingt Geige spielen. In meinem Kindergarten wurden verschiedene Instrumente vorgestellt und ich war richtig “hooked” von der Geige. Ich wurde sehr unterstützt und habe auch lange gespielt, bis ich irgendwann ein Teenager war und das, was andere von mir denken, sehr wichtig wurde. Ich habe dann heimlich gespielt, da es leider uncool war, Geige zu spielen. Bei einer Freundin gab es dann irgendwann einen High-School-Musical-Karaoke-Abend - ich bin ein krasser High-School-Musical-Fan - und als ich gesungen habe, waren alle richtig begeistert. Ich war total irritiert, aber es hat sich für mich gut angefühlt, da ich unbedingt dazugehören wollte. Da habe ich das erste Mal gemerkt, dass es einen Weg gibt, Musik zu machen, der tatsächlich “cool” ist. Das Singen hatte auch etwas sehr Befreiendes für mich. Der Deal mit meinen Eltern war dann, dass ich Gesangsunterricht nehmen darf, wenn ich weiterhin Geige spiele, was damals total nervig war für mich. Gitarre und Klavier habe ich mir dann selbst beigebracht. Ich bin super dickköpfig und habe mir gesagt: "Ich lerne es jetzt selber.” Alles fing mit dem High-School-Musical-Karaoke-Abend an.

●  Wie bist du zum Songwriting gekommen?


Ich fühle sehr viel - schon als Teenager. Ich hatte aber überhaupt kein Ventil, diese Gefühle rauszulassen. Ich habe mich dann ans Klavier gesetzt und, obwohl ich es nicht wirklich konnte, habe ich einfach ein paar Zeilen geschrieben, woraufhin ich mich so befreit gefühlt habe. Es war, als würde die Zeit stillstehen, wie eine Art Traumwelt. Durch das Schreiben konnte ich mir einen eigenen Raum in der Einsamkeit schaffen. Ich kann mich nicht mehr an den Titel erinnern, aber mein erster Song war ein Heartbreak-Song. Wenn ich darüber nachdenke, hatte ich damals auch schon Crushes auf Girls, jedoch war das bei uns im Dorf überhaupt kein Thema. Das Schreiben hat mir sehr geholfen, mit diesen Gefühlen, die ich damals noch nicht wirklich verstanden hatte, klarzukommen.

●  Du schreibst sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Gibt es Unterschiede?


Wenn ich auf Englisch schreibe, bin ich eher auf die Musik fokussiert, da ich auch das Gefühl habe, dass die Leute hier weniger auf die Texte achten. Ich kann mit meiner Stimme und den Melodien mehr spielen. Es ist für mich auch eine Art Schutz, da ich das Gefühl habe, dass nur die Menschen, die es wirklich interessiert, auf die Texte achten. 


Deutsch ist sehr persönlich und textlastig. Ich achte wesentlich mehr auf den Text, da deutsche Songtexte wesentlich schneller “cringe” sind. (lacht) 


Ich habe mit Deutsch angefangen, am Anfang jedoch viel Kritik bekommen, da meine Songs einfach noch nicht so gut waren. Deswegen habe ich mich dann für eine Weile entschieden, nur noch auf Englisch zu schreiben. Meine Idole, z.B. Paramore, waren auch alle englischsprachig. Jetzt schreibe ich hauptsächlich auf Deutsch. Obwohl ich beides sehr mag, fühle ich oft den Druck, mich auf eine der beiden Sprachen festzulegen, da Branding im Pop-Bereich ein großes Thema ist. Es ist aber schwierig, sich für eine Sache zu entscheiden, die mich definiert. Ich mache beispielsweise gerne gefühlvolle, zarte Musik, aber ich schreibe auch gerne intensivere Songs. Man kann liebevoll sein, aber trotzdem stark. Leute möchten einen aber auf eine Eigenschaft reduzieren. Es gibt keine Schublade, die zu mir passt, weswegen ich meine eigene schaffen möchte, inspiriert von Künstlerinnen wie Lizzy McAlpine, Laufey oder Lady Gaga. Ich unterrichte einige junge Mädchen, denen meine Musik Kraft gibt, was für mich total schön ist, da ich, obwohl ich noch nicht so groß bin, eine Schublade so weit schaffen konnte, dass sich junge Mädchen gesehen fühlen.

●  Wie beginnst du, wenn du einen Song schreibst?


Es kommt darauf an, ob ich alleine bin oder mit anderen zusammen schreibe. Wenn ich alleine bin und ein bestimmtes Gefühl habe, dann setze ich mich einfach ans Klavier. Ich denke dann gar nicht nach und es ist, als ob mein Gehirn ein Empfangsgerät wäre. Es kommen total krasse Gedanken, die ich in fünf Minuten einfach rauslasse. Wenn ich diesen emotionalen Impuls nicht habe, dann brauche ich länger, um den Text zu finden. Ich versuche, meine kreativen Momente mit Notizen und Handyaufnahmen einzufangen und diese dann später zu nutzen, gerade wenn ich mit anderen Musiker:innen zusammenarbeite.

●  Mit wem arbeitest du zusammen?


Eine Person, mit der ich regelmäßig zusammenarbeite, ist Niclas, ein Bassist und Gitarrist, der aber auch als Produzent arbeitet. Wir kennen uns aus dem Studium und treffen uns jede Woche für eine Producing-Session. Ich schätze es sehr, mit ihm zu arbeiten, da er sehr feinfühlig ist und einen Safe Space schafft, in dem ich mich sehr wohlfühle. Das ist super wichtig, wenn ich mit anderen schreibe. Ich bin selber auch Produzentin und wurde, beziehungsweise werde oft nicht ernst genommen, was es für mich sehr schwierig macht, zu arbeiten. Vor allem mit älteren, männlich gelesenen Personen habe ich solche, teilweise übergriffige Erfahrungen gemacht. Die Zusammenarbeit mit zum Beispiel Niclas ist auf Augenhöhe. 


Richtig süß ist auch mein Papa, der sich jetzt mit Mitte 50 entschieden hat, auch Musik zu machen. Wir treffen uns immer über Teams, um dann gemeinsam Songs abzumischen.


Das Leben als Musiker:in ist oft nicht so einfach, deswegen bin ich umso dankbarer für Menschen, die diesen Weg mit mir gemeinsam gehen. Ich habe für mich festgestellt, wie wichtig es ist, seine eigene Bubble zu finden und mir den Druck rauszunehmen, mich mit allen zu vernetzen.

●  Du bist eine Allrounderin. Du schreibst, singst, produzierst, spielst Instrumente, hast dein eigenes Label gegründet und vieles mehr. Würdest du dir manchmal wünschen, dass die Arbeit “hinter dem Vorhang” mehr wertgeschätzt wird?


Ja und nein. Ich habe oft das Gefühl, dass Leute denken, wir gehen ins Studio, nehmen etwas auf und dann ist alles fertig. Manchmal wollen sie den Song hören, ich muss ihnen dann aber erklären, dass er noch gemixt und gemastert werden muss. Ich habe aber das Gefühl, dass Leute Interesse am Prozess haben und wenn man ihnen erklärt, was alles zu tun ist, wertschätzen sie das auch. Deswegen finde ich es ganz wichtig, darüber zu sprechen. Das Interesse ist da, aber Leute wissen einfach nicht, was dahintersteckt. Ich glaube, dass es sehr hilft, mehr darüber zu sprechen und Leuten direkt zu sagen: “Ich sitze seit zwei Monaten an meinem Mix” oder "Ich übe seit Wochen für diesen einen Auftritt”. Es ist wichtig, Raum für sich zu nehmen und stolz darauf zu sein, was wir machen. Wir Künstler:innen haben uns für einen ungewissen Weg entschieden und das braucht Mut. Das sollten wir den Menschen vermitteln.

●  Welche Künstler:innen außerhalb deines eigenen Genres inspirieren dich?


Ich bin jetzt kein krasser Fan von Eiskunstlauf, aber als ich die Performance von Alysa Liu bei den Olympischen Spielen gesehen habe, musste ich heulen. Wenn jemand Kunst macht mit einem Strahlen und einer starken Energie, dann inspiriert mich das total. Alysa Liu hatte sich auch zurückgezogen, um wieder stärker zurückzukommen und solche Geschichten berühren mich total. Sie hat gezeigt, dass Kunst auch einfach Spaß machen kann. 


Laufey ist eine Künstlerin, die ich auch sehr gerne mag. Ihre Songs erzeugen eine Traumwelt, was ich sehr mag.

●  Deine Songs sind sehr persönlich. Wie gehst du damit um, wenn dein Innerstes öffentlich wird?


Es ist für mich relativ einfach. Beim Schreiben fühle ich jeweils so tief in meine Songs rein, dass ich denke, dass daran eigentlich nichts falsch sein kann. Es ist, als ob ich mehr Farbe in eine graue Welt bringen kann. Es ist sehr befreiend für mich.

●  Was sind deine Pläne für 2026?


Ich möchte gerne mehr Songs releasen. Bald kommt ein Song mit dem Titel “Auch wenn es regnet". Ich möchte mich auch noch mehr mit meiner eigenen Brand auseinandersetzen und ich habe herausgefunden, dass ich mich mit dem Bild eines Sonnenuntergangs am Meer identifizieren kann. Ein bisschen melancholisch, ein bisschen hoffnungsvoll. Ich habe einfach Lust darauf, Kunst zu machen. Ich möchte auch einfach mehr Liebe in die Welt tragen.

●  Du hast mit der Hip-Hop-Band Zweierpasch zusammengearbeitet. Wie war es für dich, an Hip-Hop-Tracks zu arbeiten und wie kam es dazu, dass ihr für Frank-Walter Steinmeier aufgetreten seid?


Es war richtig geil. Ich höre auch gerne Hip-Hop und hatte die Chance, einfach so in eine ganz andere Schublade reinhüpfen zu können. Zweierpasch haben mich einfach auf Social Media angeschrieben, um zusammen was zu machen, weil in meinem Profil stand: “schreib mir einfach”. Ich war natürlich sofort dabei. Per Videocall haben wir uns kennengelernt. 


Wir haben uns super verstanden und den Song „Schwarzwaldsound“ zusammen aufgenommen. Danach haben sie mich zur Verleihung des silbernen Lorbeerblattes 2024 mitgenommen, um die deutsche Nationalhymne zu singen. Ich weiß nicht genau warum, aber als ich jünger war, hatte ich mir gewünscht, irgendwann die Nationalhymne zu singen, deswegen habe ich sofort zugesagt. Vor Ort ging alles so schnell, ich sollte dann von der Bühne runter und im Publikum singen, aber die Kameraleute wussten nichts davon (lacht). Insgesamt war es ein ganz besonderer Moment für mich. Das Ganze kam nur zustande, weil in meinem Profil stand, dass ich offen für eine Zusammenarbeit war, was total schön ist.

●  Du leitest deinen eigenen Chor namens “Loud & Proud”. Erzähl uns gerne von deiner Arbeit dort.


Es ist ein gemischter Chor. Die Mitglieder sind zwischen 30 und 70 Jahre alt, also ein großer Unterschied. Es geht den Leuten, die mitmachen, vor allem darum, Spaß zu haben und eher moderne Sachen zu singen. Ihr Motto ist: "Jeder Ton, ein Lächeln" - was echt süß ist. Ich arrangiere Lieder für sie und studiere sie mit ihnen ein. Ich liebe alle sehr und sie sind wie Familie für mich. Es gibt mir richtig viel, mitten im Chor zu sitzen, die ganzen Harmonien zu hören und die positive Energie aufzunehmen. Es hilft mir auch in der Arbeit an meiner eigenen Musik, da sich mein Verständnis für Harmonien und Arrangements verbessert und dadurch, dass ich für den Chor strukturiert sein muss, arbeite ich auch an meinen eigenen Sachen strukturierter. Ich bin sehr dankbar für all die tollen Menschen, die Teil davon sind.

●  Quick Round: Wenn du nur noch ein Gericht für den Rest deines Lebens essen könntest, welches wäre das?


Ramen.


  • Wenn du nur noch eine:n Künstler:in hören könntest, wer wäre das?


Lizzy McAlpine.


  • Wenn du nur noch eine Serie schauen könntest, welche wäre das?


How I Met Your Mother.


  • Nie wieder Bad Boys oder nie wieder Bad Girls?


Ich möchte mich nicht entscheiden. (lacht) Aber ich mag auf jeden Fall Bad Girls, deswegen nie wieder Bad Boys - I love a Bad Girl. 

●  Wenn du ein Vogel (Songbird) wärst, was für ein Vogel wärst du?


Ein Pirol. Ich dachte zuerst, ich wäre ein Rotkehlchen, aber dann habe ich herausgefunden, dass ein Rotkehlchen niemals seine Heimat verlässt, was nicht auf mich zutrifft. Dann dachte ich, ich wäre eine Amsel, aber ich wollte lieber ein Vogel mit vielen Farben sein, der auch rumfliegt und rumreist. Der Pirol macht genau das.

●  Beeinflusst dich klassische Musik?


Auf jeden Fall. Ich bin sehr dankbar, dass ich klassische Geige lernen durfte und ich wünschte, es wäre mir egal gewesen, was andere von mir denken. Dann hätte ich noch viel mehr gespielt. Beispielsweise beim Finden der Gesangsmelodie für Songs unterstützt mich der klassische Hintergrund. Für einen Song, der bald rauskommt, „Vergessen“, habe ich ein Geigen-Arrangement geschrieben, das ich auch selbst eingespielt habe. Ohne das ganze Vorwissen wäre das nicht möglich gewesen. Für Leute, die die Klassik immer noch uncool finden, bin ich gerne uncool. Hier in Berlin in meiner “Musik-Bubble” finden es alle richtig spannend, wenn man ein Instrument spielt, das vielleicht nicht dem Pop-Mainstream entspricht. Das hat meinen Blick natürlich nochmal verändert.

●  Du arbeitest sehr bewusst mit deiner Stimme. Was sind Aspekte, auf die du besonders achtest?


Ich achte als erstes auf den Stimmsitz, ob ich hell oder dunkel klingen möchte. Damit spiele ich gerne zuerst etwas rum, um herauszufinden, welchen Sound ich überhaupt will. Wenn es ums  Einsingen geht, versuche ich darauf zu achten, dass ich mit Spaß einsinge, damit ich nicht frustriert werde, um mich nicht zu sehr zu verkopfen. Es geht oft darum, genug Entspannung und Anspannung gleichzeitig zu haben, die Balance zu finden, ist nicht immer einfach, deswegen versuche ich offen zu bleiben und mir keinen Stress zu machen. Gerade wenn die Stimme nicht fit ist, ist es sehr wichtig, fokussiert zu bleiben. Letztens hatte ich einen Auftritt bei einer Live-Session, kurz nachdem ich eine Stimmbandentzündung hatte. Ich war super aufgeregt und musste mich enorm konzentrieren und bei mir sein. Auf den Aufnahmen höre ich das auch, aber von euch kam tolles Feedback (lacht), weswegen es trotz Schwierigkeiten funktioniert hat. Gesangstechnik ermöglicht genau das; trotz Schwierigkeiten durchzukommen.

●  Nenne uns drei Songs von dir, die deine musikalische Entwicklung zeigen.


“Puppet” war mein erster Song. Er ist auf Englisch, rebellisch, rockig und zeigt, wie ich angefangen habe, mich selbst zu finden.


Dann will ich “Puzzleteil” erwähnen, der die Zeit gut beschreibt, in der ich gemerkt habe, dass ich doch mehr deutsche Musik machen und auch gefühlvoller und weicher sein möchte.


Mein neuer Song “Auch wenn es regnet” setzt nochmal mehr Fokus auf mich als Künstlerin und was ich eigentlich sagen möchte, welchen Raum ich schaffen möchte und welche Menschen ich erreichen möchte. Ich erlaube mir, damit sowohl akustische Elemente zu haben als auch mit elektronischen Sounds zu arbeiten. Meine Musik darf eine neue Schublade aufmachen.

●  Was ist wichtiger: Musik oder Text?


Beides ist gleich wichtig. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Es gibt Tage, da denke ich mehr über den Text nach und es gibt Tage, da lege ich mehr Wert auf die Musik. Ich fange auch gerne erst mit der Melodie und der Musik an und lasse den Text langsam aus dem Gefühl entstehen, das ich dabei habe.

●  Wo findest du Inspiration?


Im Leben. Im Leben, Leute. Fuck yeah.


Wenn ich nur auf der Couch bin, kommt nichts raus. Ich muss mich ins Geschehen reinwerfen, bereit sein, verletzt zu werden, Gefühle zulassen und akzeptieren, Mensch zu sein. Ich brauche Menschen. Deswegen bin ich froh, dass jetzt der Sommer anfängt.

●  Nenne uns einen Trend in der Musikwelt, der dir Sorgen bereitet und einen, den du als Chance wahrnimmst.


Beides ist für mich KI. Ich habe mich in meinem Master mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinandergesetzt. Wie man als Produzent:in KI-Tools in der Musikproduktion für sich nutzen kann. Ich finde es in erster Linie toll, dass wir jetzt Zugriff auf KI haben, denn es findet eine Machtverschiebung statt. Menschen, die vorher keine spezifischen Connections hatten oder nicht in gewissen Szenen unterwegs waren, in denen man von Männern als Frau oft ausgeschlossen wird, haben jetzt die Möglichkeit, Wissen zu erlangen in Form eines virtuellen Teampartners. Ungerechtigkeit wird so sichtbar gemacht. Es ersetzt den Menschen aber natürlich nicht. Die Gefahr besteht darin, dass KI enorm viele Ressourcen frisst und wir uns Gedanken machen müssen, wie wir die Vorteile nutzen und gleichzeitig die Umwelt schonen können. Außerdem müssen wir sicherstellen, dass unsere Persönlichkeitsrechte, unsere Gesichter und unsere Stimmen geschützt werden. Generell finde ich, dass wir KI als Chance sehen sollten, sich zu empowern, anstatt sie einfach nur als Feindbild darzustellen. Ich verstehe, dass manche Leute KI nicht benutzen möchten, finde es aber wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. 

●  Gibt es eine Frage, die du schon immer gestellt bekommen wolltest oder ein Thema, worüber du schon immer sprechen wolltest?


Wir haben über viel Ernstes gesprochen, deswegen würde ich sehr gerne mal über etwas Lustiges sprechen. Ich werde nie gefragt, was ich gerne mache, um runterzukommen, denn ich liebe es, Animal Crossing zu spielen. (lacht) Warum fragt mich nie jemand, wie ich meine Insel designt habe? Ich spiele es schon seitdem ich ein Kind bin und es fühlt sich einfach nostalgisch an, dieses Spiel zu spielen. Meine Insel hat verschiedene Areas. Eine dreamy Wald-Area mit leuchtenden Pilzen und Schmetterlingen, ein Blumenbeet, eine Baum-Area, einen Campingplatz mit Mond- und Sternchenaufstellern und ein kleines Dorf für meine Bewohner:innen. Ich habe sogar auf Etsy echtes Geld ausgegeben damit ich Möbel von anderen Spieler:innen kaufen kann. Mein Lieblingsbewohner ist Rex, ein richtig süßer, lieber Löwe. Ich mag aber auch Sylvie, das Känguru. Es bringt mich einfach runter in dieser cuten, süßen Welt zu sein. 

Findet CHIIARAS Songs unter folgenden Links:

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19.06.2026 Timon Lumière & Jeeyoung Lim

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